The Long Tail

7. Dezember 2009

Die drei Wirkungsfaktoren des Long Tail

Auf dem konventionellen, realen Markt sind die Kosten, um Nischen anzubieten und zu erreichen, häufig zu hoch, da die Nachfrage nach den Produkten aus den jeweiligen Nischen in einem geographisch begrenzten Gebiet zu gering ist. Global ist die Nachfrage jedoch enorm. Diese geographischen Beschränkungen gibt es im Internet nicht. Angebot und Nachfrage können sich hier auf einer virtuellen Ebene treffen, die keine realen Entfernungen kennt. Anderson hat im Detail drei Wirkungsmechanismen herausgearbeitet, die den Long Tail ermöglichen.

Demokratisierung der Produktionsmittel

Indem die Produktionsmittel jedermann zu Verfügung gestellt werden, kann auch jeder etwas herstellen. Die Demokratisierung beschreibt hier vor allem die Einführung des PC, aber auch die Vermarktung z.B. von Tastaturen etc.

Ein Beispiel für die Demokratisierung der Produktion ist auch Wikipedia. Die Herstellung eines Lexikons ist von einem Verlag in die Hände der Öffentlichkeit übergegangen. Allerdings zeigt Wikipedia auch, dass damit nicht zwangsläufig die Möglichkeit zum Profit verbunden ist, worum es bei „Long Tail“ ja eigentlich geht.

Weitere Beispiele dafür sind selbst hergestellte Musik oder Videos. Durch den Anstieg des Angebotes wird der Long Tail immer länger und facettenreicher.

Demokratisierung des Vertriebes

Es reicht allerdings nicht aus, nur die Herstellung der Masse zu überlassen, auch die Verteilung an sich musste demokratisiert werden. Auch hier spielt die Erfindung des PC und die Verbreitung des Internets, besonders auch des Breitband-Anschlusses, eine wichtige Rolle. Indem der Vertrieb mit Hilfe von Aggregatoren wie Ebay oder Amazon, bei denen jeder zum Anbieter werden kann, demokratisiert wird, erleichtert man den Zugang zu den eben beschriebenen hergestellten Werken und damit zu den Nischen. Und genau dieses reduziert dann auch die Kosten. Der Long Tail wird dadurch dicker.

Verbindung von Angebot und Nachfrage

Die dafür verantwortlichen Akteure im Internet werden von Chris Anderson auch als Filter bezeichnet. Suchmaschinen wie Google und die diversen Kunden-Empfehlungen auf Seiten wie Amazon fallen unter diesen Punkt. Diese Filter dienen dem Benutzer dafür, die von ihm begehrten Inhalte möglichst schnell und effizient zu finden. Die Suchkosten werden somit reduziert. Der daraus resultierende Effekt ist eine Umschichtung vom Anfang des Long Tail in die hinteren Bereiche.

Einfluss auf Kultur und Politik

Insbesondere im Bereich der Kultur kann sich der Einfluss des Long Tail stark bemerkbar machen, z. B. können verringerte Kosten für Produktion und Verbreitung von Audio- und Videoinhalten zu einem deutlich reichhaltigeren Angebot an Inhalten für kleinere Zielgruppen führen. Als Beispiele seien hier die zahllosen Spartensender (TV und Radio) genannt, die seit der Einführung der digitalen (komprimierten, bandbreitensparenden) Übertragung per Satellit und TV-Kabel, neuerdings auch per IPTV empfangbar sind. Noch stärker in diese Richtung weisen Internetportale wie YouTube, die es erstmals auch Hobbyisten ermöglichen, selbst produzierte Inhalte online weltweit verfügbar zu machen.

Long Tail und virales Marketing

Durch die Erkenntnisse von Chris Anderson zum Long Tail können auch Effekte auf Themen des viralen Marketings gezogen werden. Das virale Marketing beschreibt die rasante Ausbreitung eines Trends, einer Idee oder eines Phänomens ähnlich der Ausbreitung einer Epidemie. Die drei Gesetze des viralen Marketings, The Law of the few, The Stickyness Factor und The Power of Context können von den Wirkungsmechanismen des Long Tail stark beeinflusst werden. Besonders der dritte Wirkungsmechanismus bezüglich der Filter kann eine rasante Verbreitung eines Produktes, sei es nun kommerziell oder nicht, forcieren.

The Long Tail

7. Dezember 2009

Interessanter Link zum Thema The Long Tail:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,447490,00.html

Warum Unternehmen umdenken müssen

5. Dezember 2009

Seit der ersten Werbeagentur 1843 nehmen die Zahl der Informationskanäle stetig zu. Um 1980 erreichte man mit einem Werbespot  in Deutschland noch 4.1Mio über 14 Jährige. Im Jahre 2006 nur noch gerade 0.6 Mio, somit steigen die Kosten (pro Kunde)  für einen Werbespot drastisch.

Die Macht der Kunden nimmt immer mehr zu, immer mehr Kunden holen sich im Internet, bevor sie einen Kauf tätigen noch weitere Meinungen ein. Standardisierte Produkte sind langsam aber sicher „out“ . „in“ hingegen sind Dinge, die sonst niemand hat.

Diese 6 Thesen von Egli und Gremaud besagen kurz zusammenfassend, dass auf den Kunden zugegangen und eingegangen werden soll. Der Kunde soll der Firma vertrauen können, keine Mängel verschweigen. Der Kunde soll in das Produktmarketing einbezogen werden, er soll auch Änderungswünsche anbringen können. Gute Werbung ist Werbung die der Kunde selbstständig macht, Anerkennung ist die halbe Miete. In der Heutigen Zeit sind Experimente gefragt, niemand kann eine sichere Prognose abgeben, da die Komplexität derart angestiegen ist.

Eine wichtige Erkenntnis ist auch, dass die Online Kommunikation nicht länger von irgend jemandem abgehandelt werden kann, sie ist Chefsache geworden!

Billy the kid

5. Dezember 2009

Naja mit dreissig ist Billy nicht umbedingt mehr ein kid; aber für die Lucky Luke- Comics ist Billy gerade im richtigen Alter :-) Drum Happy Birthday Billy!

www.billy30.ch/blog/parade-mit-wettbewerb-mitmachen-und-exklusives-billy-blogger-regal-gewinnen/

wichtiges wissen

28. November 2009

www.osz-gesundheit.de/aktuelles/sz/SZ/2007/101%20dinge.pdf

Viel spass :-D

4.28Mio arbeitstiere in der schweiz

28. November 2009

wie 4.28 Mio leute in der Schweiz (quelle BfS: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/02.html) gehe auch ich ab und zu arbeiten, so auch heute.

Mein Arbeitsplatz ist am flughafen; wer schon  immer einmal sehen wollte wo sein gebäck hinkommt, nachdem er/sie es aufgegeben hat, hier ein bild des „gepäckkellers“:

das gepäck kommt hier mittels förderbänder vom check in-schalter, durch den x-ray, zum gepäckkeller, wo die handling agents, das gepäck auf die verschiedenen flugdestinationen aufteilen. Auf anhänger kommt das gepäckzum jeweiligen flugzeug. Dort angekommen wird es verladen und mit etwas glück :-P kann der passagier sein gepäck am zielflughafen wieder in empfang nehmen.

Regenwetter

27. November 2009

Tja, so schönes wetter draussen, da macht es doch gleich doppelt so viel spass etwas zu „bloggen“ :-)

Zum glück muss ich heute nicht mehr raus, drinnen in der warmen stube sitzen und dem strömenden Regen draussen zusachen, das ist doch was!

 

 

 

 

Wie wird das wetter morgen?:

http://www.meteoschweiz.admin.ch/web/de/wetter/detailprognose.html

Hilfe für blogger

26. November 2009

Zwar kein blog, aber trotzdem (vieleicht) für einige interessant- blogger hilfe unter:

http://www.google.com/support/blogger/?hl=de

enjoy it!

Kino Blog

26. November 2009

Wer wissen will was im Kino so abgeht der schaut im  Kinoblog rein:

http://www.cineman.ch/weblog/index.php?weblog_id=9

Nicht schwer

26. November 2009

Blog zu erstellen ist nicht schwer! unter

www.werkzeugkiste.ch/downloads/Blog_erstellen.pdf

findet man sonst eine schritt für schritt anleitung


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